Geschichte der ALS

Die ALS wurde 1869 durch den französischen Neurologen Jean-MartinCharcot beschrieben und als „Amyotrophe Lateralsklerose“ bezeichnet. Er war der Meinung, dass die ALS durch Degeneration der motorischer Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark entsteht.

Durch mikroskopische Untersuchungen von Gehirn- und Rückenmarksgewebe konnten ALS Forscher in den 1950 Jahren ALS-typische Ablagerungen von Eiweißen feststellen.

Seit 2006 ist es möglich, die molekulare und chemische Zusammensetzung dieser pathologischen Ablagerungen in den motorischen Nervenzellen zu analysieren. Dabei ist ein großer Bestandteil der Ablagerungen das Eiweiß (Protein) TDP-43. Außerdem war es möglich zu zeigen, dass sich neben dem TDP-43 auch andere Proteine (z. B. SOD1, FUS) in der motorischen Nervenzelle ablagern können.

 

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